.​.​.​ein Beispiel für ein Album wie man es hätte machen können.

by Amokschweine

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1.
Intro 01:03
2.
Durch eine meterdicke Mauer aus Granit, die uns umgibt, ertönt dies Lied, welches sich unaufhaltsam durch die Massen schiebt. Du spürst die Erde beben. Überrascht entdeckst Du eine kleine Öffnung in der Wand. Die Welt erschrickt, denn niemand hatte uns noch auf der Rechnung. Chorus: Ihr habt geglaubt, wir wär'n von dieser Welt verschwunden, doch wir haben uns nicht getrennt, sind überall präsent. Und wenn Ihr glaubt, dass diese Flamme bald erlischt, tappt Ihr im Dunkeln. Wir bleiben diese Band. Nehmt es als Fluch oder Geschenk. Es hat keinen Zweck, zu bangen. Wir machen Nägel mit Köpfen. Und haben angefangen, unsere Segel zu setzen. Wir halten schon seit langem unseren Pegel mit Schnäpsen. Ja, diese Lieder sind entstanden, um Eure Regeln zu brechen! Neue Lieder im Gepäck von zwei Suffis beim Verblöden. Ja, der erzieherische Zweck geht dabei schnell mal flöten. Mit einem Lächeln im Gesicht stets die Pullen weggezogen. Und wer behauptet, wir seien nicht ganz dicht, der hat somit gelogen.
3.
Was mach'mer heute Nacht? Wir gehen bald in' Wald. Und was passiert danach? Dann trink'mer Alk im Wald. Es wird gelallt im Wald. Habt Ihr's bald gerallt? Wir sind geballt im Wald. Es schallt aus'm Wald: Chorus: Es ist so kalt im Wald, denn es schneit im Wald. Wir sind halt im Wald. Zusammenhalt im Wald! Was wollen wir? Kein Asphalt im Wald! Und wird doch asphaltiert, gibt's Gewalt hier im Wald. Wir verwalten den Wald, denn wenn Gestalten den Wald verunstalten, dann knallt's bald hier im Wald.
4.
Jeden Mittag wach ich auf und wenn ich Hunger verspüre, bleibt der Gang zum Kühlschrank auch eine viel zu große Hürde. Ja, ich bin träge wie sau. Auch wenn mich irgendwer anspricht, bin ich zum Reden zu faul - zum Saufen aber nicht! Ein Kumpel bringt nun Prima Sprit mit. Das find' ich mal in Ordnung. Die Pulle wird recht schnell vernichtet, doch jetzt kommt die Müllentsorgung. Ich reiß das Fenster auf und hau die Flasche ins Gebüsch, denn ich bin dazu zu faul - zum Saufen aber nicht! Die Party ist noch voll im Gange, doch das Bier ist leer! Die letzte Rettung bleibt die Tanke. Das Taxi-Rufen fällt nicht schwer. Preiswert und auch schlau wäre Radfahr'n sicherlich, doch wir sind dazu zu faul - zum Saufen aber nicht.
5.
Der Trend 02:33
Viva rührt die Werbetrommel, doch das soll Euch gar nicht stören. MTVs Propaganda lässt uns schon lang erzürnen. Ihr seid schön uniformiert - nicht mehr individuell. Alles wird Euch aufdiktiert durch Sat1 und RTL. Chorus: Ihr beugt Euch einer Diktatur von den Medien aufgedrängt und liegt somit als Konsument schön im Trend. Neue Mucke, schicke Kleidung, die Frisuren, Eure Meinung werden Euch Tag für Tag neu aufgezwängt. Die Bravo schreibt:"Das ist geil!" Und was ist? Ihr kauft den Schrott: Trendmusik, Trendklamotten und am schlimmsten Alkopops. Völlig austauschbare Mucke hört Ihr und verblödet nur. Doch wir spucken in Eure Suppe, denn das liegt in unserer Natur. Er war immer der selbe Mensch, doch stets im anderen Gewand: Mit Buffalos und Lonsdale-Jacke schön zu Techno abgetanzt. Androgyn in Neopren ging's danach zum Schranz-Gehopse. Heut muss er auf Black-Music stehen als Hip Hop-Proll ... bis nächste Woche!
6.
Es ist kurz vor 8, ich kam grad eben erst nach haus. Der Tag war für mich schon abgehakt, ich setz mich hin und steh' heut nicht mehr auf. Doch plötzlich ruft'n Kumpel an, wirft alles über'n Haufen. Was jetzt passiert ist klar, wir gehen ein Sixpack bei Kondi kaufen. Schnell auf's Rad geschwungen. Mein Gott, ich weiß, wie spät es ist! So geht es Richtung Kondi. Das Beste noch: Es pisst. So'n Mist! Dann bin ich endlich da, vor mir schließt man die Tür. Ich randalier' hier draußen. Ich will doch nur ein Sixpack bei Kondi kaufen. Ich sichte einen Einkaufswagen und schnapp ihn mir einfach weg, um die Scheibe einzuschlagen und da hab ich's schon entdeckt: Das Sixpack! Jetzt wart' ich auf den Kumpel. Wie viel Zeit wird er noch brauchen? Das dauert mir zu lang, ich werd' jetzt mein Sixpack vor Kondi saufen.
7.
die arbeit is gemacht das wochenende da wir laufen durch die strassen und haben kurzes haar wir gehen in die kneipe denn politik is scheiße voller wut kannst du es rausschrein denn du bist stolz ein schnäpskin zu sein chorus: wir sind schnäpskins stehn füreinander ein so wie es immer wahr wird es imer sein du hast hass du hast wut sowol im blick als auch im bauch an deinen stiefeln klebt blut von verätern und bullen auch es ist die klopperei in der nachtdie dich hart und stark macht voller wut kannst du es rausschrein denn du bist stolz ein schnäpskin zu sein zusammenhatl und reeniegirls dem kult bleibst du für immer treu spuck oder schlag ihn ins gesicht und du wirst sieger sein oi! oi! hol dir ein bier mit mir und wir saufen hier 1, 2, 3, 4 voller wut kannst du es rausschrein denn du bist stolz ein schnäpskin zu sein nichts wird mehr so wie es wahr denn du weist es gibt kein zurück
8.
Wieder bin ich auf dem Weg zur Universität. Es herrscht ein reges Kommen und Gehen - jeden Tag die gleichen Szenen: Die Ampel rot, 100 Mann stehen sich gegenüber. Zahlreiche Visionen stürzen auf mich nieder: Es knallt an diesem Ort. Die Meute trampelt auf sich zu. Ja, das ist Wald- und Wiesensport an der Ampel der TU. Chorus: Wall of death anner Ampel! Im Zentrum vorm Hauptbahnhof: Jeden Tag passiert es wieder, jeder sieht rot und seinen Gegner gegenüber. Darunter Frauen und Kinder, Alte und Junge sie alle haben Hass im gleichen Maße denn sie wollen über diese Straße. Hier trägt man keine Waffen, nur Koffer und Taschen. Nun stoppt der Verkehr. Ein verbitterter Blick. Die Straße ist leer. Du bist in der Pit.
9.
Faust 00:10
Wirst Du zum Augenblicke sagen: "Verweile doch! Du bist so schön!", werd ich Dir in die Fresse schlagen! Kannst Dich schonmal dran gewöhn'.
10.
Wir gehen in 'nen Klub und es sind alle da. Doch schnell kommt die Enttäuschung: Scheiß Mucke und nur Wein am Start! Tja, wie geht es nun weiter? Völlig klar ist allen: Es ist noch kein Jägermeister vom Himmer gefallen. Es wird nicht lange nachgedacht. Das Problem ist erfasst: Tanke oder was?! Chorus: Es ist der letzte Weg, doch das Ziel ist nicht immer klar, denn manchmal trink'mer auch Goldi statt Vodka. Auf zur Tanke - oder was!? Für eine Flasche Schnaps. Auf zur Tanke - oder was!? Der Entschluss ist längst gefasst. Auf zur Tanke - oder was!? Für eine Flasche Schnaps. Auf zur Tanke - oder was!? Denn auf die Tanke ist Verlass. Wir hocken abends bei 'nem Kumpel, stoßen an auf alte Zeiten. Die Stimmung ist perfekt, man hört uns noch von Weitem. Doch das Bier neigt sich dem Ende zu, die Nachbarn sind am Toben. Es wird Zeit, dass wir hier rauskomm', um neuen Suff zu holen. Das Problem ist erfasst: Tanke oder was?! Wir sitzen in der Bar, die Zeit vergeht im Flug. Der Wirt sagt: "Letzte Runde!", doch ich sag: "Das' BETRUUUCH!!!" Das Licht geht aus, die Stühle klettern auf die Tische. "Aber ich wollt doch noch'n Bier!" "Und ich wollt doch noch'ne Mische!" Die Kneipe macht dicht, doch wir sind es nicht. Das Problem ist erfasst: Tanke, oder was?!
11.
Es war ein wunderschöner Morgen. Ich ging völlig unbekümmert aus dem Haus, frohen Mutes und hatte keinen Schimmer, was jetzt passieren sollte. Der gute Tag war schnell passé. Ich öffnete den Briefkasten: Scheiße! Zu spät! Chorus: Irgendwann kommt stets der Tag, an dem du für deine Taten einmal grade stehen musst, doch lass dir eines sagen: Trag die Konsequenzen. Trag sie wie ein Mann, doch bietet sich die Chance, dann schwärze jemand anders an. Aber sei dir stets bewusst, irgendwann steht dieser Mann direkt vor Deiner Tür mit der Rechnung in der Hand. Was ist jetzt? Erklärungsnot! Also, dann mal los: Es fing alles ganz harmlos an, mit ein paar lockren Sprüchen bloß, doch quatschte ich dann stundenlang pausenlos den Alten voll und nun kommt die Quittung! Jetzt, wo ich's bereu'. Man lebte lächelnd in den Tag, doch wer hätte das gedacht? Irgendwann holt Dich Dein Leben ein und rechnet mit Dir ab.
12.
Ihr glaubt, Ihr habt schon viel erlebt. Wollt alle Freunde sein - das Einzige, was zählt. Ihr gebt Euch coole Namen, versteckt Euch hinter Maskeraden. Niemals ehrlich zu Euch selbst, verliert Ihr den Faden zur Realität. Chorus: Lebt in Eurer eignen Welt aus Schwarz und Weiß. Freud und Leid - arm und reich. Lebt in Eurer eignen Welt aus Schwarz und Weiß. Freud und Leid - völlig gleich. Ich scheiß auf Deine Freundschaft und ich weiß, Du scheißt auf meine. Im wahren Leben bin ich Dir egal, doch trotzdem willst Du mich auf Deiner Seite. Eine lange Bekanntenkette ist Nummer 1 Euer Prestigeobjekte. Probate Mittel hierfür sind Heuchelei mit einer kleinen Priese Oberflächlichkeit. Ihr übt Euch im Kreieren von Profilen. Die Devise heißt:"Lügen zum Vergnügen." Massenhaft Bekanntschaften und immer die besten Grüße. Doch bitte nicht vergessen, Euch gegenseitig in den Arsch zu kriechen. Ihr verseucht das Netz mit Euren Bildern und labert bedeutungsschwangere Scheiße...
13.
Bin mit'n paar Kumpels bei 'ner Party. Die ist gar nicht mal so gut, doch wir ziehen die Konsequenzen, holen 'ne Pulle Schnaps vor Wut. Wir haben gepöbelt und gekotzt. Das volle Programm und keiner kann sich mehr erinnern wie wir nach hause kam'. Chorus: Und täglich grüßt der Suff und ich grüß zurück. Beim Freund wird sich getroffen zur Obstler-Vernichtung. Gesagt, getan und ausgetrunken und nun geht's in Richtung Kinosaal. Hingesetzt, kurz geschaut, laut erbrochen und im Anschluss stinkbesoffen aus dem Kino rausgeworfen. Ich schwing mich auf mein Fahrrad, denn ich will nur noch nach hause. Doch jetzt gerät er stark ins Schlingern und trägt (heut) 'ne Narbe über'm Auge. So ein Heimweg im Vollrausch ist oft etwas beschwerlich, gefährlich ... fertig ... fährt nicht!
14.
Das Auto fährt vor. Wir gehen heut auf Reisen. Der Kofferraum ist voll, doch die Klamotten mussten weichen. "Nein, Deine LuMatra passt nicht rein!" "Wie wär's, wennde da was umstellst?" "Und darf ich auch mitkomm'?" "Nein! Wir fahr'n jetzt saufen mit den Kumpels." Im Kofferraum, da rumpelts ... Bier!
15.
Wall Of Beer 01:45
there is no need for you to run away it's rising up around you you'll see no chance to escape you have to drink yourself through the wall show no mercy 'cause you're trapped in the circle of beer wall of beer!
16.
In einer dunklen Nacht ist es passiert: Du nahmst mir mein Ein und Alles. Niemals werde ich sie wiedersehen. Ich hatte nie geglaubt, dass grade Du mir sowas antust. Der schöne Tag ist jetzt versaut. Warum muss denn immer mir sowas passiern? Ich raste aus! Es fehln zwei Flaschen Bier, ich hab sie gestern erst gekauft. Chorus: Du wirst bezahlen für mein Bier! Unsre Blicke kreuzten sich und kam'n nicht mehr voneinander los. "Ich muss Dich unbedingt wiedersehen", war mein Entschluss. So führte ich Dich zum Essen aus. Vielleicht wird ja was Ernstes draus. Doch dann fingst Du an zu gestikuliern und trafst mein Bier. Und ich raste aus:"Du hast nicht nur meine Hose auch diesen Abend versaut! Sei es das Letzte, was ich sag, bevor ich krepier: "Du wirst bezahlen für mein Bier!"
17.
Es ist an der Zeit, einiges zu sagen. Und es macht mich stolz, wenn ich zurückblick auf all die Jahre. Es gab Nächte, die niemals endeten. Gemeinsam haben wir viel erlebt. Auch wenn nicht immer jeder dabei ist - der harte Kern besteht. Wir haben gemeinsam viel getrunken und Exzesse gefeiert, doch stellt sich irgendwann die Frage, ob man so manche Krise meistert. So trennte sich mit den Jahren drastisch Spreu vom Weizen. Doch nehmt dieses Lied als Schwur, Euch ewig treu zu bleiben. Chorus: Einer für alle und alle für einen auch in harten Zeiten! So werden wir Schritt für Schritt, Tag für Tag unseren Weg beschreiten. Wir danken Euch mit diesem Lied, heben das Glas und trinken auf die Freundschaft, die durchzechten Nächte, die Ihr bis heute nie bereut habt. Viele gingen, doch Ihr seid immer noch da. Der harte Kern ist immer noch da. So wird das Bier weiterlaufen, bei jeder Party bis zum Morgengrauen. Seit vielen vielen Jahren sind wir nun befreundet. Jetzt nutzen wir die Chance zu sagen, was uns das bedeutet: Ihr seid im Bier unseres Lebens für uns die Kohlensäure. Denn was wär unser Leben ohne Freunde?
18.
Outro 02:34

credits

released November 27, 2007

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